Die Pustertaler Freiheit – die Pustertaler Muse des Genusses und der feinen Sinne, verkörpert durch eine junge, selbstbewusste Frau, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, unbekleidet und dennoch nicht nackt, befreit von Hüllen und Schnickschnack die vom wahren Kern und Geschmack ablenken könnten. Sie steht für Offenheit, Reinheit und Qualität, für ein wertvolles und qualitativ hochwertiges Produkt.

Im Zuge des fortschreitenden Europäischen Einigungsprozesses wächst ein neues Europäisches Bewusstsein heran, getragen von einer jungen Generation. Besonders diese Generation soll von unserer „Pustertaler Freiheit“ angesprochen und repräsentiert werden.

Mit dem blauen, um den Körper der Dame geschlungenen Europaband mit den Sternen, steht sie für eine Völker verbindende, kulturelle Vielfalt unter Wahrung regionaler Eigenständigkeit und Charakteristik. Sie ist der Pustertaler Beitrag zur Völkerverständigung, zu einem freien Europa- zu einer freien Welt. Am Ende des alten Jahrtausends stehen wir Europäer vor der großen Chance viele Ismen aus der Vergangenheit für immer abzulegen: Faschismus, Bolschewismus, Nationalismus. Dafür, dass es nicht zu neuen kommt, wie etwa Konformismus und Bürokratismus müssen wir uns massiv einsetzen und dies unseren Europaparlamentarien unmissverständlich klarmachen.
Wo anders ließe sich dieses Ziel und dieser Gedanke besser verfolgen als bei gemütlichem Beisammensein und einem Glas „Pustertaler Freiheit“?

Die „Pustertaler Freiheit“ ist kein Bier zum Saufen, sondern zum Genießen – sie will nicht einfach genommen werden, sie will verführt werden. Sie will das Empfindungsvermögen aller Sinnesorgane angesprochen wissen, nicht nur das des Geschmacksinns.
Überzeugt von ihren Fähigkeiten, von ihrem Wert, durch ihr selbstsicheres Auftreten, steht sie auch stellvertretend für eine junge Frauengeneration, die weiß wo es lang geht, die mehr und mehr in alte Männerdomänen eindringt. Die Jugendstilelemente auf dem Flaschen-Etikett weisen im Übrigen auf die Ideale dieser Kunstrichtung mit ihrer Auffassung über die Stellung der Frau in der Gesellschaft.

Joachim Plankensteiner (Perphekt... Design)